Vertical Farming

Vertical Farming ist ein Begriff, der Anfang des 21. Jahrhunderts von einigen Architekturbüros und Institutionen geprägt wurde. Gemeint ist, dass man statt der klassischen Anbaumethode "Nebeneinander" die Felder übereinander stapelt.

Als Ende des 21. Jahrhunderts der klassische Ackerbau entgültig an seine Grenzen stieß, baute man zuerst ausgediente Gebäude zu Farmen um. Später kamen neue Bauten dazu, die mitten in den Stätten für Nahrung sorgten.

Nachdem man anfang des 22. Jahrhunderts 90% des Nahrungsbedarfs aus diesen Vertical Farms gedeckt wurde, ging man dazu über, bestehende "Überschüssige" Farmen in Vertical Farms umzubauen. Dies resultierte darin, dass riesige "Silosiedlungen" an den Rändern der Stätte entstanden, die das Gesicht vieler Gegenden änderten.

Da auch der Platz für die Silos begrenzt ist, begann man zusätzlich damit, diese Bauten unter die Erde zu verlegen. Ein normales Silo ist meistens Teil einer riesigen unterirdischen Anlage, die sich mehrere hundert Meter in den Boden erstreckt.

Im 23. und 24. Jahrhundert wurden die stättischen Vertical Farms zu Erhohlungsanlagen umgebaut, als Ersatz für die schwindenden natürlichen Regionen auf der Erde, die seit mitte des 22. Jahrhunderts nicht mehr weiter durch Menschen beeinflusst werden dürfen.

Seit der Katastrophe 2509 schießen neue Farmen aus dem Boden, wo einst fruchtbares Land war, ist teilweise nur Wüste übrig geblieben. Die verbliebenen Naturreservate werden streng militärisch bewacht.

Vertical Farms bilden das Rückrad der Ernährung. Die selbe Technik wird überall im Sonnensystem angewendet. Speziell der Mars hat mittlerweile riesige Plantagenanlagen, die ganze Hochebenen bedecken.

Auf Grund der Brisanz dieser Anlagen für die Ernährung allgemein, werden alle großen Anlagen durch ganze Garnisionen bewacht.