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XHF-2522 "Wolfsklaue"
Verfasst von Farghrath am 26 November, 2009 - 16:52
Die Grundphilosophie des Designs der Wolfsklaue war: Den Gegner einschüchtern.
Dies schlägt sich zum Einen in der besonderen Flügelform nieder, die ein Bedrohungsszenario aufbauen sollen, welches beim Gegner zu panikreaktionen führen soll.
Einschüchternd ist auch das Waffenarsenal: 8 Raketenstarter mit jeweils drei Abwehrraketen, 2 Multifunktionshalterungen, die meist mit Schiffskillern belegt werden, sowie eine Haupthalterung für größere Lasten sind an der Unterseite des Jägers zu finden.
Außerdem verfügt der Jäger über zwei im Rumpf untergebrachte Schnellfeuer-Kombikanonen, sowie vier Engeriestrahler in den Flügelenden.
Die Raketenlafetten sind alle mit vorwärts und rückwärts gerichteten Kombikanonen mit niedrigerer Feuerrate und verkleinertem Magazin ausgestattet.
Sie funktionieren nach einem Magnet-Halterungssystem bei dem mittels gezielter Polaritätsveränderung die Raketen auch rückwärts gerichtet abgefeuert werden können.
Die Wolfsklaue kann bis zu drei Besatzungsmitglieder aufnehmen. Ein Pilot, ein Waffenoffizier sowie, wenn vorhanden, ein Systemoperator, der spezielle Ausrüstungen bedient.
Außerdem sind im Rumpf noch Versorgungsmöglichkeiten für die Besatzung untergebracht, wie große Wasservorräte, Nahrung und ein Überlebenspaket mit dem sich abgestürzte Piloten einige Wochen auch auf sehr unwirtlichen Planeten / Monden / Asteroiden einige Zeit am Leben erhalten können.
Jedes überlebenswichtige System ist 6-Fach redundant ausgelegt.
Natürlich tragen die Kampfjäger eine große Menge Treibstoff mit sich herum, dieser ist allerdings im Rumpf gelagert.
Zur Verbesserung der Manövrierfähigkeit hat man den Flügeln noch kleinere Hilfstriebwerke spendiert.
Um das Profil des Jägers abzurunden, verfügt er noch über einen eigenen Gravitationsantrieb (ungewöhnlich für Jäger) und Trägheitsdämpfer, die einem Piloten auch bei Beschleunigung von bis zu 2000G am Leben erhalten können.
Das Design
Die Wolfsklauen sind mit erheblichen Designaufwand gestaltet worden.
Man versuchte hier, das Cockpit von allen überflüssigen Anzeigen, Knöpfen und anderen Elementen zu befreien.
Herausgekommen ist ein großes multifunktionales Display, welches Situationsbedingt die richtigen Anzeigen aktiviert und dabei wichtige Grundelemente immer im Blickwinkel des Piloten behält.
Geblieben sind ein "Joystik"-Steuerknüppel, Schubregler und Pedale für den Flug.
Die intelligente Steuerung des Jägers reagiert auf Berührung des Displays, Sprachbefehle und im Zweifelsfall auf Situationsanalyse.